Schwangerschaft und Geburt
Albert kommt zu Franziska, Philipp und Emil
selbst schon einmal als Hauptperson durchgemacht und mit unserem Erstgeborenen durchgestanden und doch immer wieder einmalig - und speziell - mit wunder-barem Ergebnis.
mit unserem Emil, wählten wir erneut den Weg zur Praxisgemeinschaft Medizin Feminin in Dietikon bei Zürich, zur Hebamme Elsbeth Ballarini.
Die regelmässigen Kontrollen bei Hebamme und Ärztin (mit Ultraschall) verliefen beruhigend. Unser Leben lang unvergesslich bleibt uns eine Erfahrung von der Ultraschalluntersuchung durch eine (sehr erfahrene!) Aushilfs-Ärztin. Sie hat das Geschlecht des Ungeborenen mehrmals geprüft, sodass keine Verwechslungsgefahr mehr bestand. Uns beschäftigte an dieser Gewissheit, dass wir unser Vermutlich dürfte diese Gewissheit bei zahlreichen Eltern, die Vorfreude auf ein Mädchen (oder einen Jungen) etwas trüben. Persönlich glauben wir an eine Übertragbarkeit starker Vorfreude hinein in den Mutterbauch.
Der erwartete Zeitpunkt der Geburt fiel wiederum in die Sommerferien-Zeit unserer Region. Dennoch waren wir auf diese Geburt hin anders gespannt als bei Emils. Auch Emils Spannung war gestiegen, nachdem seit Tagen ein Stubenwagen und eine Autoreiseschale bereit stand. Schliesslich hatten wir gänzlich alle Vorbereitungen getroffen und konnten uns am Vortag beruhigt Zeit nehmen, mit Emil einen Tiergarten zu besuchen.
Etwa 05:30 haben die ersten, noch leichten Wehen eingesetzt;
um 09:20 haben unsere Nachbarn Emil in Obhut genommen;
anschliessend hat sich Franziska ein Heublumen-Dampfbad und ein heisses Vollbad gegönnt;
etwa um 11 Uhr hat sie noch einen Backofen voll Muffins gebacken;
um die Mittagszeit erneut ein heisses Vollbad;
die Wehen haben kaum mehr ausgesetzt, dazwischen waren jedoch noch längere Pausen;
um 13 Uhr haben wir die Hebamme informiert;
etwa 14:15 ist die Hebamme eingetroffen und konnte ihre Utensilien griffbereit ausbreiten, bis
um 15 Uhr die Fruchtblase platzte;
bald darauf traff auch die unterstützende, zweite Hebamme ein;
eine halbe Stunde später (d.h. nach überalles 10 Stunden) atmete Albert, 3'580 Gramm und 52 cm, selber;
(der im nahegelegenen Spital angemeldete Geburtstermin wurde telephonisch abgemeldet;)
um 15:55 hat Albert erstmals seine Augen geöffnet;
um 18 Uhr kam Emil seinen Bruder begrüssen und um 20:40 kehrte Nachtruhe ein im Haus.
Wir sind sehr dankbar für unser Baby und dafür, dass es mit einer solch sanften Geburt
zu uns kommen konnte.
während dieser zweiten Geburt, wie ungestört man als Familie nun einmal nur zu hause sein kann. In der vertrautesten Umgebung bewegt man sich eben "wie zu hause". Jegliche fremde Betriebsamkeit fehlt.
So wiederholen wir - nach dieser zweiten, intensiven Erfahrung - aus vollster Überzeugung unsere Empfehlung:
Junge, gesunde Mütter, mit sorglosen Schwangerschaften, und ihre Männer
mögen den Mut und die Freude aufbringen, schon ihr erstes Kind bei einer Hausgeburt
zu begrüssen.
Wir bedanken uns bei allen, welche uns geholfen haben,
diese Chance zum zweiten Mal wahrzunehmen.
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Weiterführende Links:
- Elsbeth Ballarini, Medizin Feminin Praxisgemeinschaft, Dietikon ZH
- Nationalfondsstudie "Hausgeburt versus Spitalgeburt"
- Trends in der Geburtshilfe